Das Teleskopruder der Refit-Geschichte kostet 3800,-
Damit bin ich raus. Ich kann den Aufwand nachvollziehen, aber das steht in keiner Relation zu meinem Boot.
Ich werde mir wohl eine flexible Paddellösung mir überlegen. Ruder muss auf jeden Fall am Liegeplatz hochgezogen werden. Da ich eine Elektro Innenborder habe hab ich hinten Platz. Und ein größeres Paddel schadet nie an Board.
Manövrieren im seichten Wasser
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olli-Projektzwo
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olli-Projektzwo
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Re: Manövrieren im seichten Wasser
Frage an die Gemeinde: wie schwer darf das Ruder hinten sein?
Meins hat glaube ich schon Wasser gezogen.![Bild]()
Meins hat glaube ich schon Wasser gezogen.
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olli-Projektzwo
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Re: Manövrieren im seichten Wasser
So jetzt schaut es schon anders aus.
Ich würde mir gerne hier mal die Meinung einholen, ob es sich stark auf die Segeleigenschaften auswirkt wenn ich das Ruder um 10 cm kürze.
Ich würde mir gerne hier mal die Meinung einholen, ob es sich stark auf die Segeleigenschaften auswirkt wenn ich das Ruder um 10 cm kürze.
Re: Manövrieren im seichten Wasser
Warum kaufst du nicht ein gebrauchtes Klappruder? Wird immer mal wieder angeboten. Ich habe beide Ruder gesegelt, der Unterschied macht sich erst bei starker Krängung bemerkbar, sonst kaum ein Unterschied. Bei wenig Wind ist sogar das Klappruder schneller. Wenn du jetzt 10 cm abschneidest, ist der Vorteil des Festrunders eh dahin.
Gruß Gerald
Gruß Gerald
Re: Manövrieren im seichten Wasser
Ich wollte mir am Anfang ein Klappruder kaufen, doch es hat wie ein halbes Boot gekostet.
Somit war es viel günstiger, ein Eigenes zu basteln...
Weiß nicht, ob für den Olli das vorhandene Ruder zu kürzen eine passende Lösung wäre.
Weiß nicht, ob für den Olli das vorhandene Ruder zu kürzen eine passende Lösung wäre.
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olli-Projektzwo
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Re: Manövrieren im seichten Wasser
Wenn ich das Ruder etwas kürze, will ich gleich den unteren Bereich elliptische formen, ähnlich zu einer Windsurf Slalomfinne. Das hat den Vorteil, dass es wesentlich strömungsgünstiger ist und keine Verwirbelungen im unteren Bereich auftreten. Ich kann dadurch vll. die kleinere Fläche kompensieren.
- Detlev
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Re: Manövrieren im seichten Wasser
Hallo Olli,
wir haben unsere 25er vor 21 Jahren erworben und sind bis heute froh, daß wir bei diesem Boot ein Klappruder und eine Einbaumaschine (D7) haben. Ich würde ein Festruder nur haben wollen, wenn ich in einem Segelrevier ohne Untiefen zu Hause wäre. Bei uns (Binnenrevier Havel und Havelseen) sieht das aber anders aus.
Unser Klappruder hat einen Niederhalter, der mit einer Springklampe gesichert ist. Bei Grundberührung (natürlich nur bei Vorwärtsfahrt) gibt diese Klemme den Niederhalter frei und das Ruder kommt ein Stück hoch. Es entsteht kein Schaden am Boot!
Wenn wir von unserem Liegeplatz zur Havel fahren, müssen wir einen etwa 14 Km langen Kanal mit 3 Seen durchfahren und haben teilweise nur 60cm Tiefe. In diesen Abschnitten bleibt der Niederhalter ab und das Ruder ist ein Stück hochgeklappt. Das führt natürlich dazu, daß beim Steuern etwas mehr Kraft aufgewendet werden muß. Es betrifft in diesem Fall ja auch nur etwa 1 Stunde, weil wir in den Seen dazwischen den Niederhalter nutzen können. Mit der Einbaumaschine gibt es keine Konflikte mit dem Ruder. Bei einem AB-Motor wäre das natürlich etwas anders. Wenn ich mal vergesse, die Niederhalterleine aus der Springklemme zu nehmen, dann funktioniert diese Schutzfunktion zuverlässig.
Wenn Du Dein Ruder kürzt, dann ist das Ergebnis offen ... das ganze wieder rückgängig machen, ist kaum möglich.
Vielleicht gibt es in Eurer Nähe ja einen Dehlya-Eigner (22er oder 25er), der ein Klappruder fährt und Du kannst Dir sein Klappruder mal zum Testen ausleihen?
Wenn Dir das Ergebnis gefällt, kannst Du schauen, ob es irgendwo ein Angebot für ein Klappruder gibt. Mitunter gibt es auch die Möglichkeit zu einem dauerhaften Tausch Fest- gegen Klappruder.
Egal, wofür Du Dich entscheidest ... ich wünsche Dir viel Erfolg!
Goodewind Ahoi!
Detlev
wir haben unsere 25er vor 21 Jahren erworben und sind bis heute froh, daß wir bei diesem Boot ein Klappruder und eine Einbaumaschine (D7) haben. Ich würde ein Festruder nur haben wollen, wenn ich in einem Segelrevier ohne Untiefen zu Hause wäre. Bei uns (Binnenrevier Havel und Havelseen) sieht das aber anders aus.
Unser Klappruder hat einen Niederhalter, der mit einer Springklampe gesichert ist. Bei Grundberührung (natürlich nur bei Vorwärtsfahrt) gibt diese Klemme den Niederhalter frei und das Ruder kommt ein Stück hoch. Es entsteht kein Schaden am Boot!
Wenn wir von unserem Liegeplatz zur Havel fahren, müssen wir einen etwa 14 Km langen Kanal mit 3 Seen durchfahren und haben teilweise nur 60cm Tiefe. In diesen Abschnitten bleibt der Niederhalter ab und das Ruder ist ein Stück hochgeklappt. Das führt natürlich dazu, daß beim Steuern etwas mehr Kraft aufgewendet werden muß. Es betrifft in diesem Fall ja auch nur etwa 1 Stunde, weil wir in den Seen dazwischen den Niederhalter nutzen können. Mit der Einbaumaschine gibt es keine Konflikte mit dem Ruder. Bei einem AB-Motor wäre das natürlich etwas anders. Wenn ich mal vergesse, die Niederhalterleine aus der Springklemme zu nehmen, dann funktioniert diese Schutzfunktion zuverlässig.
Wenn Du Dein Ruder kürzt, dann ist das Ergebnis offen ... das ganze wieder rückgängig machen, ist kaum möglich.
Vielleicht gibt es in Eurer Nähe ja einen Dehlya-Eigner (22er oder 25er), der ein Klappruder fährt und Du kannst Dir sein Klappruder mal zum Testen ausleihen?
Wenn Dir das Ergebnis gefällt, kannst Du schauen, ob es irgendwo ein Angebot für ein Klappruder gibt. Mitunter gibt es auch die Möglichkeit zu einem dauerhaften Tausch Fest- gegen Klappruder.
Egal, wofür Du Dich entscheidest ... ich wünsche Dir viel Erfolg!
Goodewind Ahoi!
Detlev
... der Weg ist das Ziel!
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Re: Manövrieren im seichten Wasser
Ich hab mich jetzt entscheiden das Festruder erstmal zu sanieren. Nachdem das Ruder nach einer Beschädigung echt stümperhaft repariert wurde habe ich dem Ruder unten einen neuen Shape gegeben. Jetzt kommt noch eine Lage Carbonfasern drauf.