kurz zur Vorstellung:
Ich heiße Micha, komme aus Dresden, bin Mitte 50 und habe das Segeln eher spät für mich entdeckt. Mein Revier ist der Senftenberger See bzw. das dort entstandene Lausitzer Seenland. Dort bin ich Mitglied in einem Segelverein.
Ich habe mit einer Ixylon angefangen, hatte dann eine FAM und jetzt einen Stöberl Kimmkieler (Twin). Im Zusammenhang mit der dieses Jahr erfolgten Öffnung der Kanäle zwischen den Seen im Seenland (jetzt 5, später 8) sowie die Bilder eines Vereinskollegen, der regelmäßig mit einer Greif zwischen Rügen und Usedom unterwegs ist, bin ich jetzt ein bisschen angefixt, was längere Bootstouren & Bootsurlaube angeht.
Dafür bin ich auf einer eher mittelfristig angelegten Suche nach einem passenden Kajütboot für mein Heimatrevier und den geschützten Revieren der Ostsee. Es soll brauchbar auf den YS-Regatten im Verein segeln (ich will nicht Letzter werden, schon gar nicht mit Abstand
Bisher an Kajütbooten gesegelt bin ich:
FAM - zu lahm
Varianta 65 - auch nicht wirklich fix, dazu eher nicht “stabil”, Konzept wirkt “alt”
Storm 22 - gefällt mir, ist aber gebraucht kaum zu bekommen
Deltania 20.5s - zu wenig “stabil”, und man sitzt nicht gut in der Kajüte
Greif - ich habe schon zwei Kentern sehen, und das macht anschließend einen Haufen Arbeit, und so richtig sportliches Segeln geht auch nicht
Im Verein gibt’s noch eine Jantar 21 und eine Skippi 650, die ich mal probieren könnte, aber beide wahrscheinlich zu sportlich und zum “Wohnen” eher ungeeignet.
Die Dehlya 22 ist auf Grund vieler ganz positiver Berichte auf meiner Liste gelandet, auch wenn ich eigentlich kein Boot kaufen wollte, was älter als 30 Jahre ist. Das große Angebot an Gebrauchten wirkt sich da positiv aus. Auf der Liste stehen u.a. auch noch die Jeanneau Sun 2000 (könnte knapp werden mit den 1,8t) und diverse Polenkreuzer (Maxus/Deltania 22s, Sportina 680 etc.)
Fragen zur Dehlya 22:
Wie sitzt man zu zweit in der Kajüte? Kann bitte jemand ein Bild zeigen, damit ich das ungefähr abschätzen kann?
Es werden immer 4 Probleme mit der Dehlya genannt:
- weiches Deck am Mastfuß
- Hubkielmechanik
- ausgeschlagenes Ruder
- Osmose im Ballasttank
Wie ernst sind denn diese Probleme? Ich habe durchaus keine zwei linken Hände, aber keine Halle, in der ich im Winter werkeln kann. Und von April bis Oktober will ich eigentlich segeln…
Ist hier im Forum jemand, der mich im Umkreis von max. 120 km um Dresden (also Seenland, Leipzig oder so) mal sein Dehlya 22 besichtigen lassen würde?
Ich würde mich freuen, wenn mich jemand bei der Entscheidung unterstützen könnte und mir meine Sorge davor nimmt, mir eine teure Baustelle ins Haus zu holen, die ich dann nach wenigen Jahren wieder abstoße, weil ich die Nase voll habe… Zum Dank bleibe ich dann länger hier