Ostern 2009 nach Vlieland und Terschelling
Verfasst: Dienstag 21. April 2009, 20:54
Unseren ersten Törn haben wir in diesem Jahr in der Osterwoche bestritten. Diesmal sollte es von Lemmer nach Vlieland gehen. Ich hatte diese Insel bereits einmal als Mitsegler auf einer Dehler Optima 98 AK angesteuert, wobei mich die Ursprünglichkeit und positive "Rückständigkeit" auf der Insel fasziniert hat. Vieles ist wie vor 50 Jahren. Man taucht ein in diese Inselatmosphäre und Zeit verliert seinen Wert.
Am Karfreitag ging es zeitig los, so daß wir um 11:00 Uhr bereits die Dehlya in Lemmer im Hafen "De Brekken" für 6 EUR ins Wasser slippen konnten. Die Slipbahn ist wirklich super: Betonbahn, die seicht ins Wasser geht und Stegen rechts und links, die mit dicken Gummipolstern versehen sind, sodaß man sich eigentlich die Fender sparen kann. Nach ca. 2 Stunden war alles so, daß wir die Leinen loswerfen konnten und Kurs Richtung Workum nahmen. Der Wind kam aus SO mit 4 und war für diesen Kurs also ideal.
Zunächst ging es über das Grote Brekken, dann den Princess Margrietkanal entlang und Richtung Heeg in den Joan Friso Kanal. Ich hatte die reffbare Genua 2 und das Groß gesetzt. Gegen 18:00 Uhr errechten wir unser Ziel: den Jachthaven "It Soal", der bereits hinter der Schleuse von Workum liegt, sodaß wir am nächsten Morgen direkt ins Ijsselmeer konnten.
Der Jachthaven ist sehr gut ausgestattet, hat tadellose ? kostenlose ? Duschen, einen Bootsshop, ein Restaurant und einen Supermarkt auf dem 5 Minuten Fußweg entfernt gelegenen Campingplatz.
Am nächsten Morgen ging es dann bei noch guten 3 Bft aus O weiter Richtung Harlingen. Auf halbem Weg zur Schleuse Kornwedderzand schlief der Wind jedoch fast vollständig ein, so dass unser Jockel (Tohatsu 8PS) uns gen Harlingen schieben musste. Ich hatte ihn vor dem Urlaub auf E-Start umgerüstet, was wirklich toll ist. Vorher habe ich mir immer beim Starten die Hände an den Schienen wund geschlagen!
Die Strecke von Kornwedderzand nach Harlingen ist unspektakulär für die Dehlyas mit 1,20m Tiefgang. Selbst bei NW (Niedrigwasser) kommt man ohne Probleme durch die Fahrrinne nach Harlingen. In Harlingen haben wir uns für den Stadthafen entschieden. An der linken Seite sind Schwimmstege, die sehr zu empfehlen sind, da wir uns ja nun im Gezeitengewässer befinden. An der rechten Seite liegt man im Päckchen an der Pier ? muß nicht unbedingt sein.
Harlingen selbst bietet einem alles was man braucht: Albert Hein, Aldi, etc., Fußgängerzone mit Shoppinggelegenheiten, Pinten in zahlreicher Auswahl, sowie ein Bootsgeschäft direkt am Kanal mit sehr freundlicher Bedienung.
Lediglich für Benzin mussten wir sehr weit laufen bis zum Bahnhof. Den Rückweg haben wir dann mit vollem Kanister per Bus angetreten.
Den Schlag nach Vlieland startet man am Besten bei HW oder kurz danach, dann hat man fast die gesamte Strecke einen Turbo, der einen mit 1,5 ? 3,0 kn schiebt. Leider hatten wir an diesem Tag einen NW mit 4, sodaß wir immer sehr hart am Wind mussten ? aber schön!
Lediglich die kleine Einfahrt nach Vlieland rein hat man für ca. 1 Nm Gegenstrom, den man aber gehörig merkt. Bei 5,5 kn FdW hat man nur noch 2,5 kn FüG!
...weiter gehts mit Teil 2
____________________________________
Am Karfreitag ging es zeitig los, so daß wir um 11:00 Uhr bereits die Dehlya in Lemmer im Hafen "De Brekken" für 6 EUR ins Wasser slippen konnten. Die Slipbahn ist wirklich super: Betonbahn, die seicht ins Wasser geht und Stegen rechts und links, die mit dicken Gummipolstern versehen sind, sodaß man sich eigentlich die Fender sparen kann. Nach ca. 2 Stunden war alles so, daß wir die Leinen loswerfen konnten und Kurs Richtung Workum nahmen. Der Wind kam aus SO mit 4 und war für diesen Kurs also ideal.
Zunächst ging es über das Grote Brekken, dann den Princess Margrietkanal entlang und Richtung Heeg in den Joan Friso Kanal. Ich hatte die reffbare Genua 2 und das Groß gesetzt. Gegen 18:00 Uhr errechten wir unser Ziel: den Jachthaven "It Soal", der bereits hinter der Schleuse von Workum liegt, sodaß wir am nächsten Morgen direkt ins Ijsselmeer konnten.
Der Jachthaven ist sehr gut ausgestattet, hat tadellose ? kostenlose ? Duschen, einen Bootsshop, ein Restaurant und einen Supermarkt auf dem 5 Minuten Fußweg entfernt gelegenen Campingplatz.
Am nächsten Morgen ging es dann bei noch guten 3 Bft aus O weiter Richtung Harlingen. Auf halbem Weg zur Schleuse Kornwedderzand schlief der Wind jedoch fast vollständig ein, so dass unser Jockel (Tohatsu 8PS) uns gen Harlingen schieben musste. Ich hatte ihn vor dem Urlaub auf E-Start umgerüstet, was wirklich toll ist. Vorher habe ich mir immer beim Starten die Hände an den Schienen wund geschlagen!
Die Strecke von Kornwedderzand nach Harlingen ist unspektakulär für die Dehlyas mit 1,20m Tiefgang. Selbst bei NW (Niedrigwasser) kommt man ohne Probleme durch die Fahrrinne nach Harlingen. In Harlingen haben wir uns für den Stadthafen entschieden. An der linken Seite sind Schwimmstege, die sehr zu empfehlen sind, da wir uns ja nun im Gezeitengewässer befinden. An der rechten Seite liegt man im Päckchen an der Pier ? muß nicht unbedingt sein.
Harlingen selbst bietet einem alles was man braucht: Albert Hein, Aldi, etc., Fußgängerzone mit Shoppinggelegenheiten, Pinten in zahlreicher Auswahl, sowie ein Bootsgeschäft direkt am Kanal mit sehr freundlicher Bedienung.
Lediglich für Benzin mussten wir sehr weit laufen bis zum Bahnhof. Den Rückweg haben wir dann mit vollem Kanister per Bus angetreten.
Den Schlag nach Vlieland startet man am Besten bei HW oder kurz danach, dann hat man fast die gesamte Strecke einen Turbo, der einen mit 1,5 ? 3,0 kn schiebt. Leider hatten wir an diesem Tag einen NW mit 4, sodaß wir immer sehr hart am Wind mussten ? aber schön!
Lediglich die kleine Einfahrt nach Vlieland rein hat man für ca. 1 Nm Gegenstrom, den man aber gehörig merkt. Bei 5,5 kn FdW hat man nur noch 2,5 kn FüG!
...weiter gehts mit Teil 2
____________________________________